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Fundstücke zur Verlängerung der U8 in das MV:

DER TAGESSPIEGEL schreibt am 24.09.2019 unter der Überschrift "Das lange Warten auf den Anschluss - Märkisches Viertel ohne U-Bahnstation" u.a.:
"Als Wittenau erreicht war, war das Geld alle in Berlin. Am Tag der Eröffnung musste es der damalige Bausenator Wolfgang Nagel (SPD) den Bewohnern des Märkischen Viertels ins Gesicht sagen: Ein Weiterbau sei „nicht mehr sinnvoll“. Seit Ende der 60er-Jahre hatte die Politik den 50.000 Menschen im MV eine U-Bahn versprochen.
Doch die fehlt bis heute in der 1963 bis 1974 entstandenen größten Hochhaussiedlung in Reinickendorf. Fast alle Bewohner sind auf den Bus angewiesen, um zum U- und S-Bahnhof Wittenau zu kommen. Die Verlängerung der bis 1977 an der Osloer Straße endenden U8 nach Norden war nur gestartet worden, um einmal das Märkische Viertel anzubinden.
Vor fast 50 Jahren, am 6. Mai 1970, titelte der Tagesspiegel: „1980 mit der U-Bahn in das Märkische Viertel“. Doch auch dieser Bausenator hatte zu viel versprochen. Die Trasse ist bis heute frei gehalten im Flächennutzungsplan. Knapp die Hälfte des zwei Kilometer langen Tunnels ins MV ist übrigens schon vorhanden."


Bezirksbürgermeister Frank Balzer zitiert in der Berliner Morgenpost am 07.06.2019 im Bericht über deren Leserforum in Reinickendorf:
"U-Bahn-Bau Schon beim ersten Besuch von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) im Bezirk habe er den Wunsch nach einer Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel geäußert, erklärte Frank Balzer. Die Tunnelröhre sei bereits bis zum Eichhorster Weg gebaut, es fehle nur ein Kilometer bis ins Zentrum des Märkischen Viertels.
Dort lebten fast 40.000 Menschen. Wenn nur ein Teil der heutigen Pkw-Nutzer auf die U-Bahn umsteigen würde und auch weniger Busse erforderlich wären, könnte sehr viel für den Straßenverkehr bewirkt werden. Zudem sei die Verlängerung verhältnismäßig preiswert zu bekommen, weil oberirdisch gebaut werden könnte."


Im TAGESSPIEGEL vom 31.01.2019 finden sich unter der Überschrift "Rot-Rot-Grün streitet über Berliner Nahverkehrsplan" folgende Sätze:

"Schlecht gelaunt beklagte sich der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) in der Sitzung, dass sich vor allem die Grünen für die Verlängerung von U-Bahnlinien wenig interessierten. Es geht um den Ausbau der Linie 7 zum Flughafen BER, der Linie 6 nach Tegel und der U8 ins Märkische Viertel. Müller warf den Regierungspartnern kleinteiliges und ideologisches Denken vor..."


Gerd Appenzeller am 09.01.2018 im TAGESSPIEGEL LEUTE (Reinickendorf) vom 17.01.2018
(letzter Satz von mir herausgehoben):
"Geld für Verlängerung der U 8 ist da". Der Milliardenüberschuss des Landeshaushalts lässt die Verlängerung der U 8 ins Märkische Viertel nun möglich werden. Diese Ansicht vertritt der Wahlkreisabgeordnete Michael Dietmann aus dem Märkischen Viertel. Bei kalkulierten Gesamtkosten von 83,9 Millionen Euro, verteilt auf fünf Jahre und zur Hälfte vom Bund finanziert, müsste die Realisierung dieser seit den 70er Jahren versprochenen und im Rohbau lange fertigen Anbindung von 50.000 Berlinern an das U-Bahnnetz jetzt möglich sein, findet Dietmann. Wer mag ihm da widersprechen?


Unter der Überschrift "Berlins Planer haben keinen Plan" schreibt Christian Hönicke im TAGESSPIEGEL vom 20.12.2017:
"...Das Märkische Viertel zum Beispiel ist bis heute verkehrstechnisch abgehängt. Das Versprechen, dies zu ändern, wurde nie eingelöst. Dasselbe drohe nun den neuen Quartieren, sagt die Architektin (Anm.: Julia Dahlhaus, Vorstand beim Bund Deutscher Architekten). Dieser „Teufelskreislauf“ lasse sich nur durch Kooperation aller beteiligten Planungsstellen durchbrechen.
Doch die gibt es nicht. Und das wird sich in dem für Sommer 2018 angekündigten Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen 2030 niederschlagen..."


Lorenz Maroldt hat am 15.06.2017 im TAGESSPIEGEL Checkpoint ein Fundstück präsentiert:

""1980 mit der U-Bahn ins Märkische Viertel.' Schlagzeile aus dem Tagesspiegel aus dem Jahr 1970. Hinweis: Der Zug hat zur Zeit 37 Jahre Verspätung."

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05.02.2019 | Bezirksamt Reinickendorf
Halbstundentakt ab 2023 geplant
Der Bezirk Reinickendorf begrüßt die beschlossene Reaktivierung der Heidekrautbahn. Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) äußerte sich im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss vor Bezirksverordneten sehr optimistisch: „Damit bekäme das Märkische Viertel endlich das, was wir seit Jahrzehnten fordern: eine Schienenanbindung. Auch wenn dies im ersten Schritt nur eine Verbindung bis Wilhelmsruh sein wird, ist dies ein wichtiges Zeichen, wenn man es ernst damit meint, Pendler und Ausflugsreisende zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn zu bewegen.“
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31.01.2019
Die Fragen stellte Inka Thaysen, Reinickendorfer Allgemeine Zeitung
Inka Thaysen, RAZ: Was sagen Sie zu der Vereinbarung? Knallen bei Ihnen die Korken?

Michael Dietmann, MdA: Ich freue mich sehr über diese Entscheidung, denn ein Bahnhof Wilhelmsruher Damm nutzt den Menschen im MV. Das Korkenknallen hebe ich mir allerdings für den Moment auf, wo auch der Weiterbau bis zum Bahnhof Gesundbrunnen umgesetzt wird.

Inka Thaysen, RAZ: Inwiefern werden aus Ihrer Sicht die Menschen im MV und drum herum von der Reaktivierung profitieren? Wie wichtig ist das auch stadtentwicklungstechnisch?

Michael Dietmann, MdA: Am Anfang ist es zunächst eine gute Ergänzung, vor allem wenn die Realisierung des halbstündigen Taktes käme. Auch für schnelle Verbindungen und Ausflüge ins Umland ist das attraktiv. Der ultimative Schritt wäre aber wie gesagt der direkte Anschluss an den Bahnhof Gesundbrunnen. Das wäre eine attraktive schnelle Verbindung an das Schienennetz in Berlin. Über diese Ergänzungen, um den zunehmenden Verkehr mit attraktiven Angeboten zu begegnen, müssen wir viel häufiger in ganz Berlin nachdenken. Deswegen setzte ich mich ja auch für den Weiterbau der U8 ins MV ein. Die Stadt wächst und das kann nicht mit der Infrastruktur von vor 40 Jahren bewältigt werden. Und wir brauchen ein klugen Mix aller Verkehrsteilnehmer, ob Fahrrad, Bus, Bahn oder PKW...
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17.01.2019
Bezirksstadtrat Tobias Dollase informiert die Anwohnenden
Neue Kindertagesstätte für den Ortsteil Lübars: In einem Schreiben an die Anwohnerinnen und Anwohner informiert Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) vor dem Baubeginn über Einzelheiten der Baumaßnahme für eine neue Kindertagesstätte an der Wittenauer Straße 151. Auf dem bisher als Wiese genutzten Baugrundstück wird ein zweigeschossiger Kita-Bau mit bis zu 136 Plätzen entstehen.
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11.01.2019
„Heidekrautbahn rollt ab 2023 bis Wilhelmsruh“ titelte z. B. die Berliner Morgenpost. Und am Wilhelmsruher Damm gibt es natürlich einen Bahnhof. Wenn der Berliner Senat das dann noch mit der Verlängerung der U8 hinbekommen würde…

Nach vielen Gesprächen dazu in den vergangenen Jahren habe ich mich sehr darüber gefreut, dass Mitte Januar alle Berliner und Brandenburger überregionalen Medien darüber berichtet konnten: Berlin und Brandenburg haben heute endlich mit der Niederbarnimer Eisenbahn-Aktiengesellschaft (NEB) eine Planungsvereinbarung zur „Reaktivierung Stammstrecke Heidekrautbahn für den SPNV" unterzeichnet.

Ziel ist die Einführung eines Halbstundentaktes über die Stammstrecke der Heidekrautbahn und darüber hinaus bis Klosterfelde und Berlin Gesundbrunnen mit einer Streckengeschwindigkeit von 80 km/h. Neue Halte sind in Berlin-Wilhelmsruh, Pankow Park, Wilhelmsruher Damm, Blankenfelde, Schildow, Schildow Nord, Mühlenbeck und Schönwalde West geplant.
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28.09.2018 | Targa Communications GmbH, Arne Degener
Kintyre gewinnt EDEKA als Ankermieter
Der Investor und Asset-Manager Kintyre Investments hat bereits vor Beginn der Baumaßnahmen EDEKA, Deutschlands größte Supermarktkette, als Ankermieter für das neu zu gestaltende „Märkische Zentrum“ in Berlin-Reinickendorf gewonnen. Mit dem renommierten Einzelhandelsunternehmen wurde ein langjähriger Mietvertrag für einen Markt mit circa 3.100 Quadratmetern im Erdgeschoss des Einkaufszentrums abgeschlossen.

„Die Gewinnung von EDEKA als Ankermieter ist ein bedeutender Schritt innerhalb unserer Pläne zur Sanierung des Märkischen Zentrums. Es zeigt das Vertrauen der Nutzer in unser Vorhaben, ein modernes, gemischt genutztes Shopping-Center zu entwickeln, das Einzelhändlern und Bewohnern ein erlebnisorientiertes Einkaufs-, Freizeit- und Unterhaltungserlebnis bietet“, kommentiert Adam Pearce, Partner bei Kintyre. „Eine so beliebte und angesehene Marke als Ankermieter des Projekts unterstreicht den Ruf des ‚Märkischen Zentrums‘ als eines der wichtigsten Stadterneuerungsprojekte
im Norden Berlins", fügt er hinzu.
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13.01.2018
Nachdem die Finanzverwaltung für 2017 mehr als eine Milliarde Euro als frei verfügbaren Haushaltsüberschuss ausgewiesen hat, ist es absolut unstreitig, dass eine auf viele Jahrzehnte positiv wirkende Investition wie die Verlängerung der U-Bahn Linie 8 in das Märkische Viertel nicht am Geld scheitert! Bei kalkulierten Gesamtkosten von 83,9 Mio. Euro, verteilt auf ein halbes Jahrzehnt und zur Hälfte auf den Bund, wäre die Realisierung dieser seit den 70er Jahren versprochenen direkten Anbindung von 50.000 Berlinern an das U-Bahnnetz sofort finanziell abgesichert und könnte unverzüglich begonnen werden, zumal bereits die Hälfte des notwendigen Tunnels existiert.
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12.01.2018
Ich fordere vom Senat die Totholz-Beräumung bis zum Beginn der naturschutzrechtlichen Vegetationsperiode Anfang März
Der Senat hat die am Tegeler Fließ ansässigen Landwirte völlig vergessen und ignoriert deren existenzbedrohende Situation durch die immer kleiner werdenden Flächen für den Ackerbau. Mit den bestehenden Restriktionen durch das Naturschutzgebiet und die europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie haben sich die bäuerlichen Betriebe ja seit langem abgefunden. Aber die extreme Ausweitung der Überschwemmungsgebiete durch falsch verstandenen Naturschutz und eine untätige Wasserwirtschaft nimmt den Landwirten jetzt wirtschaftlich den letzten Atem. Immer mehr Felder sind zu nass für die Landwirtschaft, immer weniger Wege können durch Ausflügler betreten werden; das Naherholungsgebiet für das Märkische Viertel säuft ab.
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