Mein Wahlkreis

Berlin in 78 Wahlkreise mit rund 1.800 Stimmbezirken eingeteilt. Mein Reinickendorfer Wahlkreis 5 fasst die Großsiedlung Märkisches Viertel und das Dorf Lübars zusammen - der wohl größte Strukturgegensatz in einem Berliner Wahlkreis:






Das Märkische Viertel...
...ist der jüngste Ortsteil Reinickendorfs. Von 1963 an gebaut, wurde dem Märkischen Viertel im Juni 1999 der Status eines Ortsteils verliehen. Die 3,2 Ortsteilwappen Märkisches Viertelqkm große Neubausiedlung mit fast 40.000 Einwohnern hat den höchsten Grünflächen-Anteil aller Wohnprojekte dieser Art. Zwar haftet dem Märkischen Viertel hier und da noch immer ein vermeintlich negatives Image an, doch für die meisten Bewohner ist klar, dass sie hier niemals weg wollen. Insbesondere jetzt, wo die deutschlandweit umfangreichste energetische Sanierungsmaßnahme durchgeführt wird. 440 Millionen Euro werden investiert, um im Laufe von acht Jahren den ganzen Ortsteil zu modernisieren. Mit der Sanierung soll der Kohlendioxidausstoß im Märkischen Viertel auf ein Minimum reduziert und die Energiekosten für die Mieter um mindestens 40 Prozent gesenkt werden.

Die sanierten Wohnungen sollen auch wieder mehr junge Familien ansprechen. Mit dem Märkischen Zentrum, dem Schwimmbad und der Bibliothek, dem Wochenmarkt, den Parks und Seen, den Sportplätzen, den rund 100 Spielplätzen, zahlreichen Kitas und Schulen sowie dem Fontane-Haus ist das MV ein funktionierender, einzigartiger und schöner Ortsteil.

Eine sehr ausführliche Darstellung des Märkischen Viertels ist auf der Webseite des Bezirksamts Reinickendorf zu finden.



Lübars
So stellt man sich die Hautstadt nicht vor: Am Rande Reinickendorfs und doch in der Großstadt befindet sich das einzige, noch heute vollständig erhaltene Dorf Berlins: Lübars. Bauernhöfe und Hirtenhäuser, Pferde und Schafe prägen hier das unübliche Stadtbild. Lübars kann auf eine über 750 Jahre lange Historie zurückblicken. Und auch in der Moderne ist der am Fließtal gelegene Ortsteil ein etabliertes und beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Ein Erholungspark, eine Jugendfarm ein Strandbad, zahlreiche Liege- und Spielwiesen sowie Reit-, Wander- und Radwege lassen Körper und Geist Ruhe und Entspannung finden - ein wahres Idyll.

Dabei ist Lübars keineswegs ein Museumsdorf. Es gibt eine freiwillige Feuerwehr und einen Schützenverein. Sieben Höfe leben direkt von der Landwirtschaft und vom Reitunterricht. Das Land wird weiterhin als Weide oder für den (Pferde-) Futteranbau genutzt. Kaum vorstellbar, dass man sich in knappen 30 Autominuten schon auf der Friedrichstraße inmitten von Autos und Beton wiederfindet.

Auch für Lübars ist eine ausführliche Darstellung auf den Seiten des Bezirksamts Reinickendorf zu finden, ebenso wie auf www.reinickendorf.de.
Ein besonderes Naturerlebnis bietet das Natura 2000 - Gebiet Tegeler Fließtal, das auf der Seite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt wird. 

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